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Drei Sieger des Herren Massenstartes: Landertinger gewinnt das Rennen, Ustyugov holt die kleine Kugel und Svendsen die große.

Der Sieger des Massenstartes im Rahmen des Biathlon Weltcup Finales 200-/10 wurde Dominik Landertinger (Österreich), der in der letzten Runde Arnd Peiffer aus Deutschland überholte. Den 3. Platz holte Halvard Hanevold (Norwegen), der das letzte Rennen des Weltcups in seiner Karriere feierte.

Das Hauptziel in diesem Rennen war der Kampf um die große Kugel zwischen Emile Hegle Svendsen (Norwegen) und Christoph Sumann (Österreich). Im Gesamtsieg haben die beiden Biathleten die gleiche Punktezahl. Im Grunde genommen, keiner von beiden hatte Erfolg in diesem Rennen. Svendsen wurde am Finish vor Sumann und konnte deswegen seinen Sieg holen. So holte der Norweger die große Kristallkugel der Saison 2009/10.

Der Kampf um die kleine Kugel im Massenstart wurde während des Rennens immer härter. Auch wenn der Russe Evgeny Ustyugov in dieser Nominierung einen großen Vorsprung hatte, hat er sein Rennen schlecht angefangen – schon beim ersten Schießen musste er drei Mal in die Strafrunde. Letztendlich war er 28ter am Finish, konnte aber seine Führung behalten, weil die Konkurrenz auch hinten dran war.

Pressekonferenz mit den Sieger des Massenstartes

LANDERTINGER Dominik (Österreich):

•  Das Rennen war für mich erfolgreich. Ich war gut im Laufen und Schießen und konnte so meinen ersten Sieg im Weltcup holen und bin sehr mit dem heutigen Ergebnis zufrieden.

Arnd Peiffer (Deutschland):

•  Das Rennen heute war sehr spannend. Praktisch bis zum letzten Schießstand waren wir dicht bei einander. Ich habe versucht meine Kräfte gleichmäßig zu verteilen, um ein sauberes Schießen abzugeben. Im Ganzen bin ich sehr zufrieden und denke, dass die Trainer das auch sind.

Halvard Hanevold (Norwegen):

•  Mit dem letzten Rennen des Weltcup Finales bin ich sehr zufrieden. Ich hatte keine Probleme beim Schießen. Aber das Rennen war nicht leicht. Nach dem letzen Schießen war ich auf Rang fünf, am Start jedoch dritter. Ich bin froh, dass ich mit den jungen Biathleten auf dem Podest stehe.

 

FLASH INTERVIEW

USTYUGOV Evgeny (Russland): Für mich war das Rennen schwer. Schon in der ersten Runde hatte ich kalte Finger. Außerdem wehte der Wind vor dem Rennen aus einer Richtung und nach dem Start wehte er aus einer anderen. Es passiert, dass beim Start das Gehirn ausschaltet und du kannst nicht immer die Situation ändern, was auch mit mir passierte. Ich habe einfach die Richtung des Windes nicht beachtet…

EDER Simon (Österreich): Die Strecke ist gut und das Rennen hat mir sehr gut gefallen. Ich bin gar nicht weit vom Podest – auf Platz 4! Ich finde, dass es ein gutes Ergebnis für das Ende der Saison ist.

BIRNBACHER Andreas (Deutschland): Es lief alles so schnell! Mein Schießen heute war natürlich nicht perfekt. Außerdem liefen viele sehr dicht miteinander und der Kampf war sehr anspruchsvoll.

HURAJT Pavol (Slowakei): Der Kampf heute war sehr hart. Alle liefen sehr dicht und schnell. Was kann man dazu sagen, auch beim dritten Schießen waren gleichzeitig 25 Sportler am Schießstand! Das Renner war sehr gut. Ich bin zufrieden, dass die Saison genau so endet.
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